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15 Jahre Buddhistisches Zentrum Iserlohn
Alles begann im Sommer 1993 mit dem Besuch von 3 buddhistischen Lehrern, die nach Iserlohn eingeladen waren. Geduldig und freundlich standen sie für Fragen und Antworten zur Verfügung In der Iserlohner Bevölkerung bestand und besteht ein reges Interesse am Buddhismus. Und so war auch die Resonanz anlässlich dieser Veranstaltung enorm. Die Zahl der Interessierten war sehr groß und sprengte fast den Rahmen der Unterbringungsmöglichkeiten im Alten Stadtbad zu Iserlohn. Unter all diesen Zuhörern befanden sich auch jene "alten Hasen", die später das Buddhistische Zentrum Iserlohn gründen werden, ohne, dass sie sich zu diesem Zeitpunkt schon kannten. Jene "Alten" trafen sich später bei Vorträgen über tibetischen Buddhismus wieder. Es entstand die Idee gemeinsam zu meditieren. Man traf sich, man blieb zusammen, der Idee verhaftet, sich zum Wohl aller Wesen zu entwickeln. So entstand 1995 zunächst die Meditationsgruppe Iserlohn. Meditationen und Belehrungen fanden im Wohnzimmer statt. Inspiriert und begeistert von Lama Ole Nydahl, dem Gründer zahlreicher buddhistischer Zentren der tibetischen Karma-Kagyü-Schule rund um die Welt, verwirklichte die Meditationsgruppe dann ein Jahr später den offiziellen Status "Buddhistisches Zentrum Iserlohn". 1997 hielt Lama Ole Nydahl einen Vortrag über buddhistisches Grundwissen, der einer großen Zahl von Zuhörern im Städtischen Saalbau zuteil wurde. Im Verlauf der Zeit wuchs die Zahl der wirklich interessierten Menschen und die Mitgliederzahl des Zentrums stieg kontinuierlich. Es kam was kommen musste, 30 qm Wohnzimmer reichten nicht mehr aus, alle zu beherbergen. 2002 wurde daraufhin in der Brausestraße 1 ein wunderschöner alter Fabrikraum angemietet. In viel Eigenarbeit, mit Freude und Elan bauten die Mitglieder diesen altehrwürdigen Raum zu einem buddhistischen Kleinod um. Offiziell eingeweiht wurde diese Stelle 2004 von Lama Ole Nydahl. In allen Zentren der Karma-Kagyü-Schule, deren geistiges Oberhaupt der 17. Karmapa Thaye Dorje ist, werden Diamantwegsbelehrungen gegeben. Es sind die höchsten und anspruchvollsten Belehrungen, die Buddha gegeben hat. Sie anzuwenden bedeutet, tiefen, inneren Reichtum zu entwickeln. Alle Zentren sind demokratisch aufgebaut und in Deutschland als gemeinnützige Vereine anerkannt. Sie werden getragen von Leuten, die ihren familiären, beruflichen und gesellschaftlichen Verantwortungen nachkommen. Wir, die Mitglieder des Iserlohner Zentrums, freuen uns sehr, wenn wir
interessierte, offene Menschen über den Buddhismus informieren dürfen.
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